Pflanzenschutz-Bulletin

vom 26. Februar 2026

Kulturabbruch

Auf einigen Parzellen kam es durch die ausgiebigen Niederschläge zu Schäden im Wintergetreide. Ist die ganze Parzelle betroffen, muss geprüft werden, ob ein Kulturabbruch notwendig wird.

Bei dünnen, aber regelmässigen Beständen, die immer noch ausreichend Pflanzen aufweisen, unterstützt eine frühzeitige erste Stickstoffgabe von etwa 50 kg N/ha die Vitalität der Pflanzen.

Damit eine Kultur rentabel ersetzt werden kann, muss der Ertrag der Ersatzkultur die bisherigen Aufwände und den Umbruch aufwiegen können.

  1. Bewertung des Bestands: Die Datenblätter Ackerbau von Agridea erwähnen minimale Pflanzendichten für den Erhalt einer Kultur. Beispiele: Winterweizen 100- 130 Pflanzen/m2, Wintergerste: 80-100 Pflanzen/m2.
  2. Landschaftsqualitätsbeiträge: Wird die Anzahl Kulturen, oder die Anzahl blühende Kulturen durch den Ersatz betroffen, stehen Beitragskürzungen an.
  3. Kulturanteile bzw. Fruchtfolgeregelung gemäss ÖLN beachten.
  4. Bereits eingesetzte Herbizide: Welche Bodenbearbeitung wird für die gewählte Ersatzkultur benötigt damit keine Phytotoxizität entsteht? Eine ausführliche Auflistung dazu finden Sie in den Datenblätter Ackerbau 2.3.15.

In Teilen mit wenigen Pflanzen kann die Aussaat von Klee den Unkrautdruck der Parzellen verringern.

Ausserdem

An error has occurred. This application may no longer respond until reloaded.Reload 🗙