
Die erste Stickstoffgabe kann erfolgen, sobald die Bodenbedingungen es zulassen. Diese Düngung fördert die Bestockung. Sie sollte 50 N-Einheiten pro ha nicht überschreiten.
Bei Spätsaaten ist es sinnvoll, mit der Düngung bis zum Beginn der Bestockung zu warten, damit das Wurzelsystem etwas weiter entwickelt ist.

Schwefel verbessert die Stickstoffaufnahme. Der Schwefelbedarf (S) von Weizen liegt bei 25 bis 30 Einheiten pro Hektar. Bei Betrieben mit regelmässigem Hofdüngereinsatz ist der Bedarf meist gedeckt. Durch die Winterniederschläge wurde das Sulfat teilweise ausgewaschen. Eine eventuelle Zufuhr erfolgt mit der ersten und/oder zweiten N-Gabe.
Gülle und Gärgülle wirken langsamer, da der Ammoniumstickstoff von den Bodenbakterien erst umgewandelt werden muss. Die Ausbringung erfolgt somit so früh wie möglich, abhängig von der Tragfähigkeit des Bodens.