Optimale Saatzeitpunkte:
Bei der Gerste spricht man zwischen 5. und 10. Oktober von einer Spätsaat, gute Bodenbedingungen sind aber wichtiger als eine optimales Saatdatum.
Eine frühe Saat hat die Vorteile, dass die Vegetationsperiode maximal ausgenutzt wird, und konsequenterweise hohe Erträge anvisiert werden. Aber gewisse Risiken steigen dabei: Gefahr von Spätfrost während der Ährenbildung oder Lagerung während dem Schossen speziell bei sehr frühreifen Sorten und vor allem diverse Pilzkrankheiten. Deshalb Weizen, der mit dem Programm Verzicht auf PSM (Extenso) besser erst ab Mitte Oktober säen. Bei diesen Empfehlungen handelt es sich um allgemeine Aussagen, welche je nach Parzelle, Höhe und Wetter angepasst werden müssen.
Spätere Weizensaaten gehen mit einem geringeren Auflaufen von Windhalm und Ackerfuchsschwanz einher, es kann ev. vorgängig mittels einer zusätzlichen flachen Bodenbearbeitung (falsches Saatbeet) eine Keimwelle zerstört werden.