
Eine oberflächliche Stoppelbearbeitung (5-10 cm) nach der Getreideernte begünstigt:
Nach der Rapsernte ist es besonders wichtig, Rapskörner vor jeglicher Bodenbearbeitung auflaufen zu lassen. Werden die Rapssamen direkt eingearbeitet, so hat man zwar in der Folgekultur Ruhe, aber die Samen bleiben jahrelang keimfähig und werden aktiviert, sobald sie durch eine Bodenbearbeitung wieder ans Licht gelangen. Die Folge ist lästiger Ausfallraps in allen Kulturen.
Hat man Rüben in der Fruchtfolge, darf der gekeimte Ausfallraps aber nicht zu lange stehen gelassen werden (Ca. alle 3 Wochen zerstören), ansonsten können Zystennematoden gefördert werden. Ausfallsraps als Gründünger stehen zu lassen ist nicht erlaubt.
Sind mehrjährige Unkräuter vorhanden, welche spezifisch bekämpft werden müssen, keine Stoppelbearbeitung durchführen. (siehe Artikel dazu)
