
Im Gegensatz zur Krautfäule reicht der Einsatz von Fungiziden nicht aus, um Alternaria vollständig zu kontrollieren. Diese begrenzen im besten Fall den Schaden. Gute Wachstumsbedingungen (Boden, Düngung, Wasser, Schädlingsbekämpfung) vermindern das Risiko. Der Pilz befällt vor allem gestresste Pflanzen, solche die verletzt oder am Absterben sind. Die Krankheit wird durch Temperaturen (> 25°C) und Trockenheit in Abwechslung mit nassen Blättern gefördert. Bewässerung oder Gewitter schaffen diese Bedingungen.
Ab Beginn Blüte empfiehlt es sich Alternaria zu bekämpfen, speziell auf anfälligen Sorten. Die meisten Krautfäulefungizide schützen auch vor Alternaria, aber nicht alle mit der gleichen Wirkung und einige haben überhaupt keinen Effekt auf Alternaria, wie z.B. Ranman Top, Revus, Infinito, Amphore Flex, Proxanil oder Leimay. Bei anfälligen Sorten (Agria, Charlotte, Innovator, Lady Claire, oder Markies) kann man ein spezielles Fungizid (Signum, Dagonis oder Produkte mit Difenoconazol z.Bsp. Slick sowie die Produkte mit Strobilurinen z.Bsp. Amistar) mit dem Krautfäulefungizid mischen.