Pflanzenschutz-Bulletin

vom 17. April 2026

Halmbruch-Krankheit

Halmbruch-Krankheit

Das Risiko wird hauptsächlich über die Fruchtfolge und den Saatzeitpunkt bestimmt. Besonders bei frühen Saaten in Fruchtfolgen mit hohem Getreideanteil ist das Halmbruchrisiko erhöht. Kontrolliert wird die Halmbasis von 40 Weizenpflanzen in den Stadien DC 30 bis 32 (Schossbeginn bis 2-Knotenstadium), also jetzt. Die Bekämpfungsschwelle ist bei 6-8 befallenen Halmen (15-20%)  von 40 erreicht (Produkte: PSM im Feldbau 2026, S. 18).

Bei Halmbruch werden 40 Haupttriebe ausgezählt. Die Halmbasis mus tieffliegende braune Flecken mit unscharfem Rand aufweisen.

 Halmbruch kann leicht mit anderen Fusskrankheiten wie z.B. scharfer Augenfleck (Rhizoctonia), Schwarzbeinigkeit oder Fusarium-Fusskrankheiten verwechselt werden. Das 1-Knotenstadium (DC 31) ist optimal für eine Behandlung. Gelbrost und Mehltau können gleichzeitig kontrolliert werden. Ein Fungizid mit breitem Wirkungs-Spektrum, z.B. Input oder Fandango, bekämpft auch Gelbrost, Mehltau und Septoria. Es empfiehlt sich ein Spritzfenster anzulegen.

Ausserdem

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